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David Cross

Mr. Show-Legende — Alter-Comedy-Pioneer und schamloser Intellektueller

Politische Satire Alternative Comedy Dark Comedy Sketch Comedy
Netflix YouTube HBO
Geboren 4. April 1964, Atlanta, Georgia
Aktiv 1987–heute
Bekannt für Mr. Show (HBO), Arrested Development, Alvin und die Chipmunks
Stil Alternative Comedy, politisch, kompromisslos
Musik Mitglied der Sketch-Band The Young Comedians

Mr. Show und die Alternative-Comedy-Bibel

David Cross und Bob Odenkirk schufen mit "Mr. Show with Bob and David" (HBO, 1995–1998) das wichtigste Alternative-Comedy-Programm der 1990er. Die Show mischte Sketch-Comedy mit Surealismus, politischer Satire und einer formalen Kühnheit, die damals im Fernsehen nicht existierte.

Ausnahmslos jede Alternative-Comedy-Show der 2000er und 2010er — The Daily Show, Arrested Development, Key & Peele — nennt Mr. Show als Einfluss. Cross und Odenkirk definierten, was amerikanische Comedy außerhalb des Mainstreams sein konnte.

Stand-Up: Kompromisslos politisch

Crosss Solo-Stand-Up ist nicht für jeden. Er ist explizit politisch, oft wütend, manchmal belehrend — und meistens präzise auf eine Weise, die das entschuldigt. Er greift die religiöse Rechte, die Medien, den Konsum und die allgemeine amerikanische Selbstgefälligkeit an.

Sein Special "It's Not Funny" (2004) ist ein Dokument der Bush-Ära-Opposition: ein Comedian, der so wütend auf die Welt ist, dass es kaum Comedy mehr ist — aber fesselnd genug, um von Anfang bis Ende dabei zu bleiben.

Videos & Shows
David Cross stand up full special
David Cross stand up full special
David Cross stand up full special

Arrested Development und Mainstream-Berühmtheit

Als Tobias Fünke in Arrested Development (Fox/Netflix, 2003–2019) wurde Cross einer breiteren Öffentlichkeit bekannt — seine Rolle als selbstblindierter Möchtegernschauspieler ist einer der konsistentesten komischen Charaktere in der Geschichte des amerikanischen Fernsehens.

Die Ironie ist nicht verloren: Cross, der Kultfigur der Alternative-Comedy, wurde am bekanntesten durch eine kommerzielle Fernsehserie. Er thematisierte das öffentlich — mit der gleichen Selbstkritik, die sein Stand-Up antreibt.

Kultstatus und anhaltende Relevanz

David Cross ist nie ins Zentrum des Mainstream-Comedy gegangen, weil er es nicht wollte. Sein Einfluss auf die Alternative-Comedy-Szene, auf einen ganzen Zweig von Comedians und Autoren, ist jedoch unbestreitbar.

In Deutschland kennen ihn echte Comedy-Fans als das, was er ist: einer der wichtigsten amerikanischen Alternative-Comedians der letzten 30 Jahre — schwieriger als die meisten, belohnender als fast alle.

I want people to think. I want them to walk out of one of my shows with something besides sore cheeks.

— David Cross

Specials & Shows

Titel Plattform Beschreibung
It's Not Funny Sub Pop Records 2004 — Politischstes und bestes Solo-Special
Bigger and Blackerer HBO 1999 — Frühes Special, Mr.-Show-Energie auf der Bühne
Making America Great Again! Netflix 2016 — Comeback-Special zur Trump-Ära
Mr. Show with Bob and David HBO/Netflix Kein Stand-Up, aber Pflichtprogramm für Comedy-Fans
Weitere Videos
David Cross stand up full special
David Cross stand up full special
David Cross stand up full special

Zitate

I want people to think. I want them to walk out with something besides sore cheeks.

Satire is supposed to make you uncomfortable. That's how it works.

The best comedy comes from the worst situations.

Häufige Fragen

Mr. Show und die Alternative-Comedy-Bibel
David Cross und Bob Odenkirk schufen mit "Mr. Show with Bob and David" (HBO, 1995–1998) das wichtigste Alternative-Comedy-Programm der 1990er. Die Show mischte Sketch-Comedy mit Surealismus, politischer Satire und einer formalen Kühnheit, die damals im Fernsehen nicht existierte. Ausnahmslos jede Alternative-Comedy-Show der 2000er und 2010er — The Daily Show, Arrested Development, Key & Peele — nennt Mr. Show als Einfluss. Cross und Odenkirk definierten, was amerikanische Comedy außerhalb des Mainstreams sein konnte.
Stand-Up: Kompromisslos politisch
Crosss Solo-Stand-Up ist nicht für jeden. Er ist explizit politisch, oft wütend, manchmal belehrend — und meistens präzise auf eine Weise, die das entschuldigt. Er greift die religiöse Rechte, die Medien, den Konsum und die allgemeine amerikanische Selbstgefälligkeit an. Sein Special "It's Not Funny" (2004) ist ein Dokument der Bush-Ära-Opposition: ein Comedian, der so wütend auf die Welt ist, dass es kaum Comedy mehr ist — aber fesselnd genug, um von Anfang bis Ende dabei zu bleiben.
Arrested Development und Mainstream-Berühmtheit
Als Tobias Fünke in Arrested Development (Fox/Netflix, 2003–2019) wurde Cross einer breiteren Öffentlichkeit bekannt — seine Rolle als selbstblindierter Möchtegernschauspieler ist einer der konsistentesten komischen Charaktere in der Geschichte des amerikanischen Fernsehens. Die Ironie ist nicht verloren: Cross, der Kultfigur der Alternative-Comedy, wurde am bekanntesten durch eine kommerzielle Fernsehserie. Er thematisierte das öffentlich — mit der gleichen Selbstkritik, die sein Stand-Up antreibt.
Kultstatus und anhaltende Relevanz
David Cross ist nie ins Zentrum des Mainstream-Comedy gegangen, weil er es nicht wollte. Sein Einfluss auf die Alternative-Comedy-Szene, auf einen ganzen Zweig von Comedians und Autoren, ist jedoch unbestreitbar. In Deutschland kennen ihn echte Comedy-Fans als das, was er ist: einer der wichtigsten amerikanischen Alternative-Comedians der letzten 30 Jahre — schwieriger als die meisten, belohnender als fast alle.
Welche Shows und Specials hat David Cross veröffentlicht?
David Cross hat 4 bekannte Shows/Specials veröffentlicht, darunter It's Not Funny, Bigger and Blackerer, Making America Great Again!. Alle Details findest du in der Specials-Tabelle auf dieser Seite.
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