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Trevor Noah

Aufgewachsen zwischen Gesetzen — erzählt die Welt wie keiner sonst.

Stand-Up Politische Satire Storytelling Race & Identity
Netflix Comedy Central YouTube
Geburtsdatum 20. Februar 1984
Geburtsort Johannesburg, Südafrika
Aktiv seit 2008
Comedy-Stil Stand-Up, Politische Satire, Storytelling, Identity
Plattformen Netflix, Comedy Central, YouTube
Daily Show Host von 2015–2022 (Nachfolger von Jon Stewart)
Sprachen Spricht fließend Zulu, Xhosa, Afrikaans, Englisch, Deutsch, Spanisch
Buch Born a Crime (2016) — New York Times Bestseller #1

Born a Crime: Eine Kindheit als Verbrechen

Trevor Noah wurde 1984 in Johannesburg unter dem Apartheid-Regime Südafrikas geboren — und seine Existenz war buchstäblich illegal. Sein Vater Robert ist Schweizer, seine Mutter Patricia Nombuyiselo Noah ist Xhosa-Südafrikanerin. Unter dem Apartheid-Gesetz war eine Beziehung zwischen Schwarz und Weiß ein Straftatbestand. Trevor war, im wörtlichsten Sinne, ein Verbrechen.

Seine Kindheit in den Schwarzen Townships und gemischten Vierteln von Johannesburg formte seinen Blick auf Identität, Rassismus und gesellschaftliche Konstrukte wie kein Lehrbuch könnte. Er wuchs mit seiner Mutter auf, einer außergewöhnlichen Frau, die trotz aller Hindernisse ihren Sohn zur Bildung antrieb und ihn — trotz Armut und Gewalt im Umfeld — sicher durch eine unmögliche Welt navigierte.

Von Johannesburg zu Comedy Central

Noah begann seine Comedy-Karriere in Südafrika um 2008, wurde schnell zum bekanntesten Comedian des Landes und tourte durch ganz Afrika. Sein internationaler Durchbruch kam durch Auftritte beim Edinburgh Festival und einer wiederholten Einladung zu The Tonight Show und The Daily Show.

2015 wurde er — zur allgemeinen Überraschung, er war in den USA kaum bekannt — als Nachfolger von Jon Stewart bei The Daily Show angekündigt. Viele zweifelten. Was folgte, waren sieben Jahre, in denen Noah die Sendung in sein eigenes Ding verwandelte: schärfer international, persönlicher, und mit einem Blick auf amerikanische Politik, den nur ein Außenseiter so klar formulieren kann.

Als Korrespondent bei Jon Stewart war er Bühnenpartner von John Oliver, bevor Noah das Moderations-Erbe der Show übernahm.

Videos & Shows
Pay Back The Funny — Full Stand-Up (2015)
Son of Patricia — Stand-Up Highlights
The REAL Reason White People Move to Australia

The Daily Show: Politik durch die Linse des Fremden

Noahs größte Stärke bei The Daily Show war seine Außenperspektive. Aufgewachsen in einem echten Apartheidstaat, konnte er amerikanischen Rassismus, Ungleichheit und politische Absurdität mit einer Präzision analysieren, die einem gebürtigen Amerikaner oft schwerfällt: nüchtern, fundiert, ohne die emotionale Betäubung, die entsteht, wenn man das System von innen kennt.

Er verließ die Show im Dezember 2022, um wieder auf Tour zu gehen und sich seinem Stand-Up zu widmen — und wurde von US-Medien als einer der wenigen Moderatoren gewürdigt, der das Format für ein globales Publikum geöffnet hat.

Netflix, Born a Crime und internationale Tours

Noahs Netflix-Special Son of Patricia (2018) gilt als sein bislang stärkstes Solo-Work: persönlich, gesellschaftskritisch, mit Geschichten über seine Mutter, seine Herkunft und das absurde Großwerden in einem System, das seine Existenz verbieten wollte.

Sein Memoir Born a Crime (2016) stand auf Platz 1 der New York Times Bestsellerliste und wird mit Lupita Nyong'o für Netflix verfilmt. Noah spricht fließend sechs Sprachen — was ihm auf Tour eine Einzigartigkeit verleiht: Er wechselt zwischen Zulu, Xhosa, Afrikaans, Englisch, Deutsch und Spanisch und baut Sprachkomik ein, die für ein europäisches Publikum besonders zugänglich ist.

Being neutral is a choice — and it's a choice that benefits the powerful.

— Trevor Noah

Specials & Shows

Titel Plattform Beschreibung
Pay Back the Funny South African TV Sein erster großer Special vor internationalem Publikum
Afraid of the Dark Netflix Netflix-Debüt — Rassismus, Afrika, Amerika
Son of Patricia Netflix Sein stärkstes Special — Hommage an seine Mutter
I Wish You Would Netflix Nach der Daily Show — zurück auf der Bühne
Weitere Videos
Trevor Noah — Some Languages Are Scary
Trevor Noah Exposes Donald Trump's Actions
Why Aliens Would NEVER Invade Africa

Zitate

Being neutral is a choice — and it's a choice that benefits the powerful.

I learned that comedy was the best way to survive in difficult situations.

In America you can be whatever you want to be. That's the dream. In South Africa, what you can be is decided for you at birth.

Language, even more than color, defines who you are to people.

Häufige Fragen

Born a Crime: Eine Kindheit als Verbrechen
Trevor Noah wurde 1984 in Johannesburg unter dem Apartheid-Regime Südafrikas geboren — und seine Existenz war buchstäblich illegal. Sein Vater Robert ist Schweizer, seine Mutter Patricia Nombuyiselo Noah ist Xhosa-Südafrikanerin. Unter dem Apartheid-Gesetz war eine Beziehung zwischen Schwarz und Weiß ein Straftatbestand. Trevor war, im wörtlichsten Sinne, ein Verbrechen. Seine Kindheit in den Schwarzen Townships und gemischten Vierteln von Johannesburg formte seinen Blick auf Identität, Rassismus und gesellschaftliche Konstrukte wie kein Lehrbuch könnte. Er wuchs mit seiner Mutter auf, einer außergewöhnlichen Frau, die trotz aller Hindernisse ihren Sohn zur Bildung antrieb und ihn — trotz Armut und Gewalt im Umfeld — sicher durch eine unmögliche Welt navigierte.
Von Johannesburg zu Comedy Central
Noah begann seine Comedy-Karriere in Südafrika um 2008, wurde schnell zum bekanntesten Comedian des Landes und tourte durch ganz Afrika. Sein internationaler Durchbruch kam durch Auftritte beim Edinburgh Festival und einer wiederholten Einladung zu The Tonight Show und The Daily Show. 2015 wurde er — zur allgemeinen Überraschung, er war in den USA kaum bekannt — als Nachfolger von Jon Stewart bei The Daily Show angekündigt. Viele zweifelten. Was folgte, waren sieben Jahre, in denen Noah die Sendung in sein eigenes Ding verwandelte: schärfer international, persönlicher, und mit einem Blick auf amerikanische Politik, den nur ein Außenseiter so klar formulieren kann. Als Korrespondent bei Jon Stewart war er Bühnenpartner von John Oliver, bevor Noah das Moderations-Erbe der Show übernahm.
The Daily Show: Politik durch die Linse des Fremden
Noahs größte Stärke bei The Daily Show war seine Außenperspektive. Aufgewachsen in einem echten Apartheidstaat, konnte er amerikanischen Rassismus, Ungleichheit und politische Absurdität mit einer Präzision analysieren, die einem gebürtigen Amerikaner oft schwerfällt: nüchtern, fundiert, ohne die emotionale Betäubung, die entsteht, wenn man das System von innen kennt. Er verließ die Show im Dezember 2022, um wieder auf Tour zu gehen und sich seinem Stand-Up zu widmen — und wurde von US-Medien als einer der wenigen Moderatoren gewürdigt, der das Format für ein globales Publikum geöffnet hat.
Netflix, Born a Crime und internationale Tours
Noahs Netflix-Special Son of Patricia (2018) gilt als sein bislang stärkstes Solo-Work: persönlich, gesellschaftskritisch, mit Geschichten über seine Mutter, seine Herkunft und das absurde Großwerden in einem System, das seine Existenz verbieten wollte. Sein Memoir Born a Crime (2016) stand auf Platz 1 der New York Times Bestsellerliste und wird mit Lupita Nyong'o für Netflix verfilmt. Noah spricht fließend sechs Sprachen — was ihm auf Tour eine Einzigartigkeit verleiht: Er wechselt zwischen Zulu, Xhosa, Afrikaans, Englisch, Deutsch und Spanisch und baut Sprachkomik ein, die für ein europäisches Publikum besonders zugänglich ist.
Welche Shows und Specials hat Trevor Noah veröffentlicht?
Trevor Noah hat 4 bekannte Shows/Specials veröffentlicht, darunter Pay Back the Funny, Afraid of the Dark, Son of Patricia. Alle Details findest du in der Specials-Tabelle auf dieser Seite.
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