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Kevin Hart

Der meistgesehene Stand-Up-Comedian der Welt.

Stand-Up Selbstironie Familienkomik Storytelling
Netflix YouTube Comedy Central
Geburtsdatum 6. Juli 1979
Geburtsort Philadelphia, Pennsylvania, USA
Aktiv seit 2001
Comedy-Stil Stand-Up, Selbstironie, Storytelling, Family Comedy
Plattformen Netflix, Comedy Central, YouTube
Bekannteste Specials Laugh at My Pain (2011), What Now? (2016)
Filmkarriere Ride Along, Jumanji, The Upside, Central Intelligence
Rekord Erste Stand-Up-Show in einem NFL-Stadion (Philadelphia, 2016)

Philadelphia, Armut und frühe Bühnen

Kevin Darnell Hart wuchs in North Philadelphia auf — einem Viertel, das nicht für einfache Verhältnisse bekannt ist. Sein Vater war drogenabhängig und häufig abwesend. Seine Mutter Nancy zog ihn und seinen Bruder Robert alleine groß und taucht in zahllosen Shows ehrend auf.

Hart war kein klassischer Schulkasper. Er war klein, unsicher — und Humor war sein Weg, mit beidem umzugehen. Nach einem kurzen Studium am Community College of Philadelphia arbeitete er als Schuhverkäufer in Boston und spielte nebenher Open Mics. Unter dem Pseudonym Lil Kev the Bastard wurde er zunächst ausgebuht. Was andere abschreckte, trieb ihn an.

Der Aufstieg: Von ausgebuht zu ausverkauft

Hart entwickelte seinen Stil in den frühen 2000ern: Selbstironie als Kernwerkzeug, übertriebene Körpersprache — und die Gabe, persönliche Scham in allgemein verständliche Komik zu verwandeln. Er spielte sich durch kleine Clubs, bis sein erstes Comedy-Central-Special ihm Aufmerksamkeit verschaffte.

Der eigentliche Durchbruch: Laugh at My Pain (2011). Das Special, das er mit eigenem Budget in seiner Heimatstadt Philadelphia aufnahm, wurde zum meistverkauften Comedy-Special seiner Zeit. Hart verkaufte ausgedehnte Tourneen aus eigener Kraft — arenagroße Hallen, bis hin zu ausverkauften Stadionshows. Er baute mit HartBeat Productions sein eigenes Produktionsstudio auf.

In einer Generation, die von Dave Chappelle und Chris Rock neu definiert wurde, schuf Hart sich durch Selbstironie eine eigene, unverwechselbare Nische.

Videos & Shows
Seriously Funny — Full Stand-Up Show
I'm a Grown Little Man — Full Show (Uncensored)
Being A Fun Dad Is Too Much — Irresponsible (Netflix)

Vom Club zur Welttournee — und Hollywood

Harts Comedy-Karriere und seine Filmkarriere liefen parallel — eine Kombination, die selten so reibungslos funktioniert. Ride Along (2014) mit Ice Cube, die Jumanji-Filme (2017, 2019) mit Dwayne Johnson, The Upside (2017) — Hart besetzte blockbusterkompatible Rollen, ohne seinen Stand-Up zu vernachlässigen.

Netflix-Specials wie What Now? (2016, im Lincoln Financial Field — einem NFL-Stadion mit über 50.000 Zuschauern), Irresponsible (2019) und Zero Fucks Given (2020) zeigen eine konstante Entwicklung: Je bekannter Hart wurde, desto persönlicher und angreifbarer wurden seine Shows.

Warum Kevin Hart auch in Deutschland funktioniert

Harts Comedy ist universell zugänglich, weil sie auf Erfahrungen baut, die über Kulturräume hinweg funktionieren: Eltern, die nerven. Das Scheitern an der eigenen Männlichkeit. Kinder, die herausfordern. Situationen, in denen man peinlicherweise der Kleinste im Raum ist — buchstäblich und metaphorisch.

In Deutschland ist er vor allem durch seine Netflix-Präsenz bekannt. Specials wie Irresponsible und Zero Fucks Given haben mit deutschen Untertiteln breites Publikum erreicht. Dazu kommen seine Blockbuster-Filme — er ist eine der wenigen Stand-Up-Ikonen, die man auch kennt, ohne je ein Comedy-Special gesehen zu haben.

Everybody wants to be famous, but nobody wants to do the work.

— Kevin Hart

Specials & Shows

Titel Plattform Beschreibung
I'm a Grown Little Man Comedy Central Sein erstes großes Special — der Stil ist fertig ausgearbeitet
Seriously Funny Comedy Central Tour, die alle Grenzen sprengte
Laugh at My Pain Eigenproduktion Philadelphia-Heimspiel, emotionaler Meilenstein
Let Me Explain Lionsgate / Kinorelease Stand-Up im Madison Square Garden
What Now? Universal / Netflix NFL-Stadion — größtes Stand-Up-Special je gefilmt
Irresponsible Netflix Persönliches Special nach seinem Autounfall 2019
Zero F**ks Given Netflix Live aus dem Wohnzimmer — Lockdown-Special
Weitere Videos
Let Me Explain — Weird Thinker
Let Me Explain — Hide In The Trunk
Old Heads & Collapsed Strollers — Best Of Shorts

Zitate

Everybody wants to be famous, but nobody wants to do the work.

The only way to be great is to make yourself vulnerable.

Scared money don't make money.

My father told me: laugh at yourself before others do.

Häufige Fragen

Philadelphia, Armut und frühe Bühnen
Kevin Darnell Hart wuchs in North Philadelphia auf — einem Viertel, das nicht für einfache Verhältnisse bekannt ist. Sein Vater war drogenabhängig und häufig abwesend. Seine Mutter Nancy zog ihn und seinen Bruder Robert alleine groß und taucht in zahllosen Shows ehrend auf. Hart war kein klassischer Schulkasper. Er war klein, unsicher — und Humor war sein Weg, mit beidem umzugehen. Nach einem kurzen Studium am Community College of Philadelphia arbeitete er als Schuhverkäufer in Boston und spielte nebenher Open Mics. Unter dem Pseudonym Lil Kev the Bastard wurde er zunächst ausgebuht. Was andere abschreckte, trieb ihn an.
Der Aufstieg: Von ausgebuht zu ausverkauft
Hart entwickelte seinen Stil in den frühen 2000ern: Selbstironie als Kernwerkzeug, übertriebene Körpersprache — und die Gabe, persönliche Scham in allgemein verständliche Komik zu verwandeln. Er spielte sich durch kleine Clubs, bis sein erstes Comedy-Central-Special ihm Aufmerksamkeit verschaffte. Der eigentliche Durchbruch: Laugh at My Pain (2011). Das Special, das er mit eigenem Budget in seiner Heimatstadt Philadelphia aufnahm, wurde zum meistverkauften Comedy-Special seiner Zeit. Hart verkaufte ausgedehnte Tourneen aus eigener Kraft — arenagroße Hallen, bis hin zu ausverkauften Stadionshows. Er baute mit HartBeat Productions sein eigenes Produktionsstudio auf. In einer Generation, die von Dave Chappelle und Chris Rock neu definiert wurde, schuf Hart sich durch Selbstironie eine eigene, unverwechselbare Nische.
Vom Club zur Welttournee — und Hollywood
Harts Comedy-Karriere und seine Filmkarriere liefen parallel — eine Kombination, die selten so reibungslos funktioniert. Ride Along (2014) mit Ice Cube, die Jumanji-Filme (2017, 2019) mit Dwayne Johnson, The Upside (2017) — Hart besetzte blockbusterkompatible Rollen, ohne seinen Stand-Up zu vernachlässigen. Netflix-Specials wie What Now? (2016, im Lincoln Financial Field — einem NFL-Stadion mit über 50.000 Zuschauern), Irresponsible (2019) und Zero Fucks Given (2020) zeigen eine konstante Entwicklung: Je bekannter Hart wurde, desto persönlicher und angreifbarer wurden seine Shows.
Warum Kevin Hart auch in Deutschland funktioniert
Harts Comedy ist universell zugänglich, weil sie auf Erfahrungen baut, die über Kulturräume hinweg funktionieren: Eltern, die nerven. Das Scheitern an der eigenen Männlichkeit. Kinder, die herausfordern. Situationen, in denen man peinlicherweise der Kleinste im Raum ist — buchstäblich und metaphorisch. In Deutschland ist er vor allem durch seine Netflix-Präsenz bekannt. Specials wie Irresponsible und Zero Fucks Given haben mit deutschen Untertiteln breites Publikum erreicht. Dazu kommen seine Blockbuster-Filme — er ist eine der wenigen Stand-Up-Ikonen, die man auch kennt, ohne je ein Comedy-Special gesehen zu haben.
Welche Shows und Specials hat Kevin Hart veröffentlicht?
Kevin Hart hat 7 bekannte Shows/Specials veröffentlicht, darunter I'm a Grown Little Man, Seriously Funny, Laugh at My Pain. Alle Details findest du in der Specials-Tabelle auf dieser Seite.
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