Pionierin der Asian-American Comedy — politisch, queer, unerschrocken
| Geboren | 5. Dezember 1968, San Francisco, Kalifornien |
| Aktiv | 1988–heute |
| Bekannt für | I'm the One That I Want, All-American Girl (ABC) |
| LGBTQ+ | Offen queer, Aktivistin für LGBTQ+-Rechte |
| Erster Asian-American | Erste asiatisch-amerikanische Hauptrolle in Primetime-TV |
Als ABC 1994 "All-American Girl" mit Margaret Cho in der Hauptrolle ausstrahlte, war sie die erste asiatisch-amerikanische Frau mit einer eigenen Primetime-Show. Die Show war ein Desaster — das Netzwerk zwang Cho, Gewicht zu verlieren, ließ asiatische Berater engagieren, die sagten, die Show sei nicht "asiatisch genug", und strich sie nach einer Staffel.
Cho sprach danach öffentlich über Essstörungen, Rassismus in der Industrie und die psychische Verwüstung, die die Show hinterließ. Diese Geschichte wurde das Material für ihr bestes Special.
1999 stand Cho mit "I'm the One That I Want" auf der Bühne und erzählte alles: die ABC-Erfahrung, die Essstörungen, den Alkohol, die Drogen, den Weg zurück. Es war ein Triumph.
Das Special wurde zum Film, dann zum Album — eines der wenigen Stand-Up-Specials, das als Kulturereignis wahrgenommen wurde. Es zeigte einer ganzen Generation von Asian-Americans und LGBTQ+-Menschen, dass ihre Geschichten auf die Bühne gehörten.
Margaret Cho ist seit Jahrzehnten eine der lautesten LGBTQ+-Stimmen in der amerikanischen Comedy. Sie spricht über ihre eigene Queerness mit derselben Direktheit, mit der sie über rassistische Diskriminierung spricht — als Fakt, nicht als Beichte.
Ihre Comedy-Specials und ihr Aktivismus sind untrennbar: Sie glaubt, dass Lachen politisch sein kann und muss, dass Stand-Up eine Form des Widerstands ist.
Margaret Cho öffnete Türen, die andere durchgehen konnten. Ali Wong, Ronny Chieng, Jimmy O. Yang — sie alle existieren auf nationalen Comedy-Bühnen auch deshalb, weil Cho Ende der 1980er anfing, hartnäckig zu sein.
Sie wird nicht immer als die lustigste Comedianin ihrer Generation genannt — aber als die mutigste, die folgenreichste, die politisch wichtigste. In einer Welt, wo Representation zählt, war sie ein Jahrzehnt vor dem Begriff da.
Be who you are. Not who the world wants you to be.
— Margaret Cho
| Titel | Plattform | Beschreibung |
|---|---|---|
| I'm the One That I Want | Film/CD | 1999 — Ihr definitivstes Special, historisch bedeutsam |
| Notorious C.H.O. | Showtime | 2002 — Wilder, politischer, noch persönlicher |
| Revolution | Showtime | 2003 — Fokus auf Politik und Aktivismus |
| Beautiful | Showtime | 2009 — Über Körper, Akzeptanz und Schönheit |
Be who you are. Not who the world wants you to be.
I think the political is personal and the personal is political.
My mother wanted me to be her wings. To fly as she never quite had the courage to do.