Das Rif-Gebirge im Norden Marokkos – hier wird seit Jahrhunderten Cannabis angebaut. In Folge 4 der Marokko-Serie erreichen wir Ketama und werden von den lokalen Farmern zum Tee eingeladen. Ein Moment, der alles verändert.
Ketama: Das Herz des marokkanischen Cannabis
Ketama ist kein Ort – es ist eine Legende. Die kleine Stadt im Rif-Gebirge ist seit Generationen das Zentrum der marokkanischen Hash-Produktion. Was Amsterdam für Coffeeshops ist, ist Ketama für Haschisch: der Ursprung.
Erster Tee: Tradition und Respekt
In Marokko beginnt alles mit Tee. Marokkanischer Minztee, süß und stark, serviert in kleinen Gläsern. Es ist mehr als ein Getränk – es ist ein Zeichen der Gastfreundschaft, ein Ritual, das den Rahmen für das Gespräch setzt.
Die Farmer
Die Farmer von Ketama sind keine Kriminellen – sie sind Bauern. Familien, die seit Generationen dasselbe Land bewirtschaften. Cannabis ist für sie, was Wein für einen Winzer in der Toskana ist: Tradition, Handwerk, Lebensunterhalt.
Das Rif-Gebirge: Geografie und Klima
Die Berge bieten ideale Bedingungen: Höhe, Sonne und kühle Nächte. Die Pflanzen wachsen wild und robust, ohne Pestizide, ohne künstliche Dünger. Seit Jahrhunderten hat sich an der Methode kaum etwas geändert.
Zwischen Tradition und Moderne
Marokko diskutiert über die Legalisierung von Cannabis. Für die Farmer von Ketama wäre es eine Chance, aus der Illegalität herauszukommen. Aber auch ein Risiko: Würde eine Regulierung ihre traditionelle Anbaumethode überleben?