Cannabis begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. In dieser Doku zeichnen wir die Geschichte nach – von den ersten Aufzeichnungen in China über das Verbot bis zur modernen Legalisierungsbewegung.
Die Anfänge: Asien und der Nahe Osten
Die ältesten Nachweise von Cannabis-Nutzung stammen aus China, um 2700 v. Chr. Kaiser Shen-Nung soll die Pflanze als Medizin dokumentiert haben. Von Asien breitete sich Cannabis entlang der Seidenstraße nach Indien, Persien und den Nahen Osten aus.
Cannabis in der antiken Welt
In Indien war Cannabis Teil religiöser Zeremonien. Die Skythen nutzten es in Dampfbädern. Herodot berichtete im 5. Jahrhundert v. Chr. von rituellen Cannabis-Zeremonien. Die Pflanze war allgegenwärtig – als Medizin, Textil und Rauschmittel.
Das Verbot
Im 20. Jahrhundert änderte sich alles. Die US-amerikanische Prohibition, angeführt von Harry Anslinger und dem Marijuana Tax Act von 1937, machte Cannabis weltweit zur illegalen Substanz. Rassismus und politische Interessen spielten eine zentrale Rolle.
Die Legalisierungsbewegung
Seit den 1990ern dreht sich der Wind. Kalifornien legalisierte 1996 medizinisches Cannabis, 2012 folgte Colorado mit der Freigabe für Erwachsene. Kanada, Uruguay und mittlerweile Deutschland – die Legalisierung schreitet weltweit voran.
4000 Jahre – und kein Ende
Die Geschichte von Cannabis ist noch lange nicht zu Ende geschrieben. Was als Heilpflanze begann, wurde verboten und kehrt nun zurück. Die nächsten Kapitel werden spannend.

